Mittwoch, 6. Februar 2008

Wer will fleißige Handwerker seh´n ...

... so lautete das Motto beim Kindergartenfasching.
Für M. habe ich ein Schneidermeister-Kostüm genäht. Dafür habe ich eine Latzhose, die sie sich sowieso schon lange gewünscht hat, einfach mit ein paar Flicken verziert und ein paar kleine Stoffreste in der hinteren Tasche festgenäht, so dass sie rausschauten.
Dazu gabs einen Poncho aus Winterfrottee - ganz fix genäht, eine Schere draufappliziert und ein paar Reste Zackenband an die Tasche gehangen.
Das Zubehör für ihren Handarbeitsbeutel hat sie sich selbst aus meinem Vorrat ausgewählt: das war z.B. ein Reißverschluss, ein paar Knöpfe, Stoffreste, ein Stopfpilz, Garn und mehrere Ikea-Maßbänder.
Nun will ich euch auch die Bilder nicht vorenthalten:




Bitte die Flecken auf der Hose ignorieren. Nach einem Kindergartentag sehen unsere Kleidungsstücke immer so aus. Da müssen wir wohl noch etwas üben.


Gefreut habe ich mich, dass sich M. wirklich mit der Figur des Schneidermeisters identifizieren konnte. Sie schaut mir oft beim Nähen zu, verlangt auch Nadel, Faden und Stoffreste und näht dann zwei Stoffe zusammen oder näht Perlen drauf. Mit dem Zubehör in ihrem Beutelchen hat sie schon Tage vorher mit Begeisterung gespielt.

Für den kleinen Herrn gab es noch keinen Fasching, da ich ihn nicht in eine Haut stecken wollte, die gar nicht seine ist. Klar, würde er als kleiner Zwerg oder Marienkäfer niedlich aussehen, aber was soll er glauben, wer er ist? Ich denke man kann nicht erwarten, dass unser nicht mal 2-jähriger, der noch nicht mal ICH zu sich sagen kann, den Sinn oder Unsinn einer Kostümierung versteht.

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